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WFOT anerkannt
Ergotherapie - Fakten
"Im Mittelpunkt steht der Mensch" - selbstverständlich auch in der Ergotherapie. Sie dient der Förderung von Aktivität und Leistungsfähigkeit in physischer und psychischer Hinsicht. Eine fundierte Ausbildung ist die unmittelbare Voraussetzung dafür.
Ergotherapie ist ein nichtärztlicher Gesundheitsfachberuf, der auf medizinischen und sozialwissenschaftlichen Grundlagen beruht. Ergotherapie wird bei Störungen im Bereich der Motorik, der Sinnesorgane und der psychischen Fähigkeiten vom Arzt verordnet.
Ziel der Ergotherapie ist es, ausgewählte Aktivitäten und Methoden gezielt einzusetzen, um die Auswirkungen von Krankheiten und Behinderungen zu analysieren und zu behandeln. Im Rahmen einer Gesamtbehandlung trägt diese Therapie nicht nur dazu bei, dass sich der Allgemeinzustand des Patienten bessert, sie bewirkt auch, dass sein Lebenswille geweckt bzw. gestärkt wird, seine Fähigkeiten und Fertigkeiten für den Alltag gefördert werden.
Ein wichtiges Element der Behandlung ist das Training zur Selbsthilfe im täglichen Leben und im Beruf. Entsprechend werden die durch Krankheit eingeschränkten Fähigkeiten wie das Waschen, Ankleiden, Essen, Schreiben, das Kontakt- und Kommunikationsverhalten sowie spezielle Arbeitsfähigkeiten wie zum Beispiel Töpfern, Filzen oder Sägen mit den Patienten geübt.

Die Schulbank drückten Ergotherapeuten erstmals vor 100 Jahren.
In Chicago wurde 1908 die erste Schule für Ergotherapie gegründet, die zielgerichtete Beschäftigung als Therapie für Patienten lehrte.
